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13.08.2020 22:33:01


Informationen zur Fuchsräude

Die Fuchsräude ist eine hochansteckende Krankheit, die in der Schweiz seit mindestens 40 Jahren bei Wildtieren beobachtet wird und derzeit auch in Niederglatt auf dem Vormarsch ist. In Gebieten, in denen Füchse befallen sind, besteht zudem eine Gefahr für Hunde und Katzen.

Die Fuchsräude ist eine parasitäre Hauterkrankung, die durch die Räudemilbe Sarcoptes scabiei hervorgerufen wird. Die Milben werden hauptsächlich durch den direkten Kontakt zwischen den Tieren übertragen. Sie können aber auch von ihrem Wirt auf den Boden fallen und mehrere Wochen in der Umwelt überleben.

Schon wenige Wochen nach der Infektion erscheinen die ersten Symptome. Hautrötungen, Schuppenbildung und später dicke Krusten und oft Haarausfall stellen das typische Bild dar, das die Fuchsräude charakterisiert. Diese Hautveränderungen werden in der Regel von einem starken Juckreiz begleitet. Erkrankte Tiere tauchen oft in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf, wo sie einfachere Nahrungsquellen finden. Diese Tiere sind abgemagert, ihr Fell sieht struppig aus und sie zeigen oft Verhaltungsstörungen (kein Fluchtverhalten, Angriffe gegen Haustiere).

Bei Haustieren kann die potentiell tödliche Krankheit in der Regel gut behandelt werden. Bei freilebenden Wildtieren endet die Krankheit bis auf wenige seltene Ausnahmen in der Regel innerhalb von 3 Monaten mit dem Tod. Wichtig ist, die Symptome früh zu erkennen und zu deuten.

Menschen können gelegentlich von räudigen Tieren infiziert werden. Meistens dehnt sich die Krankheit aber nicht aus und heilt spontan ab. Dennoch wird den Halter von allenfalls infizierter Tiere empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.

Was können Sie tun?

Damit sich die Fuchsräude in Wohngebieten nicht ausbreitet, helfen folgende Verhaltensregeln:

Kranke, tote oder verdächtigte Tiere sind umgehend an den Wildhüter zu melden:

Christian Siegenthaler

Telefon: 079 360 42 83

E-Mail: ch.sigi@outlook.com



Datum der Neuigkeit 13. Jan. 2020
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