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Gemeinde Niederglatt

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  • 8172 Niederglatt
  • Tel. 044 852 20 40
  • Fax  044 850 05 08

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Aktuelles

Wasserversorgung - Bericht im K-Tipp vom 15.01.2020

Es ist dem Gemeinderat Niederglatt ein Anliegen, zum Bericht im K-Tipp vom 15.01.2020 mit dem Titel «So viel Pestizide hats im Trinkwasser», Stellung zu nehmen, da ein Haushalt an der Wehntalerstrasse in Höri, welcher Wasser vom Wasserverbund Höri-Neerach-Niederglatt-Hochfelden bezieht, aufgeführt ist. Im Fokus des Berichts steht unter anderem ein Abbauprodukt des Fungizids Chlorothalonil. Im Juni 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit für Trinkwasser den Höchstwert der Chlorothalonil-Sulfonsäure auf 0.1 Mikrogramm pro Liter (μg/l) festgelegt, welcher bis heute gilt.

Die im Jahr 2019 regelmässig erfolgten eigenen Messungen im Grundwasserpumpwerk Sali in Höri sowie im Verteilnetz zeigten auf, dass der Grenzwert stets eingehalten wurde (die Messwerte lagen zwischen 0.018 sowie 0.09 μg/l). Die Proben des K-Tipps wurden zwischen dem 13. und 16.10.2019 entnommen und lagen bei 0.04 μg/l, entsprechend ebenfalls innerhalb des Grenzwertes. Ebenfalls wurden im Trinkwasser Rückstände von Desethylatrazin (0.02 μg/l) festgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Abbauprodukt des Pestizids Altrazin. Ein Grenzwert liegt nicht vor, da das Produkt seit 2012 nicht mehr verkauft werden darf. Rückstände sind indes möglich, da der Abbau sehr lange dauert.

Selbstverständlich ist es der Gemeinde Niederglatt ein grosses Anliegen, dass die Grund- bzw. Trinkwasserqualität einwandfrei ist. Da Wasser als unser wertvollstes Gut gewichtet werden darf, nimmt die Gemeinde die Situation sehr ernst. Deshalb werden seit Jahren regelmässig Messungen durchgeführt. Wir halten an dieser Stelle fest, dass sämtliche bisherigen Überprüfungen und Messungen Werte nachwiesen, die innerhalb der Grenzwerte lagen. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat per 01.01.2020 den Verkauf des Fungizids Chlorothalonil verboten. Die Werte werden somit in Zukunft weiter abnehmen bzw. dieses Abbauprodukt wird im Grundwasser nicht mehr nachweisbar sein.

Auf Basis der aktuellen Situation kann das Trinkwasser aus Höri ohne Bedenken konsumiert werden. Das kantonale Labor führt regelmässig Proben der Grund- bzw. Trinkwasserqualität durch. Bei wesentlichen Änderungen wird die Bevölkerung umgehend informiert.



Datum der Neuigkeit 21. Jan. 2020